Zufahrtssicherheit

Flexible und sichere Zufahrtsregelung mit Designanspruch

Freilassing / Nürnberg. Aufgrund von zunehmend unkalkulierbaren Risiken steigt der Stellenwert von Perimterschutz bei der Planung von Baumaßnahmen rapide. Besonders Staädte und Gemeinden investieren immer Häifiger in Antiterror-Maßnahmen. Diese sollen Zufahrten zu Regierungssitzen, Botschaften, Kirchen- und Marktplätzen, stark frequentierten Einkaufspassagen oder kulturell wichtigen Gebäuden und Plätzen flexibel, aber sicher schützen.

Zufahrtssicherheit

FAAC Polleranlagen

FAAC-Pollersysteme – Verkehrspoller und Hochsicherheitspoller – steuern Zufahrten zuverlässig und fügen sich aufgrund ihrer Bauweise ideal in das Stadtbild oder die unmittelbare Umgebung ein. Halbautomatische und automatische Poller können versenkt und somit im Bedarfsfall unsichtbar gemacht werden. So können öffentliche Plätze wieder einfach und flexibel für den Verkehr freigegeben werden.

Professioneller Objektschutz

„Mit dem FAAC Poller- und Schrankensystem können Zugänge zu Innenstädten, Parkplätzen sowie sicherheitstechnisch relevanten Bereichen flexibel und sicher gesteuert werden.“ Das Thema Sicherheit, insbesondere die Zufahrtssicherheit, wird bei Städten und Gemeinden immer wichtiger. Einfach, flexibel und ästhetisch ansprechend lässt sich das mit Poller- und Schrankensystemen umsetzen. Thomas Vogel, Geschäftsführer der FAAC GmbH hat uns dazu einige Fragenbeantwortet:

Herr Vogel, aufgrund der jüngsten Entwicklungen stehen auch mittlere und kleine Gemeinden vor der Frage, wie ihre Infrastruktur und die Menschen ihrer Gemeinden vor Anschlägen geschützt werden könnten. Was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile von Pollern.

Thomas Vogel: Durch den Einsatz von Pollern können die Zufahrten zu Innenstädten, öffentlichen und privaten Plätzen sowie Sicherheisttechnisch relevanten Bereichen flexibel und sicher gesteuert werden. Poller fügen sich aufgrund ihrer kompakten und platzsparenden sowie optisch ansprechenden Bauform ideal in das Stadtbild oder die unmittelbare Umgebung ein. Halbautomatische und automatische Poller können versenkt und somit im Bedarfsfall unsichtbar gemacht werden. Sicherheitspoller mit Anpralllasten von bis zu 7,5 t Gewicht und Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h bieten einen zuverlässigen Schutz vor Angriffen mit PKW bzw. LKW. Diese Produkte kommen in der Regel an Hauptzufahrten von Gebäuden oder öffentlichen Plätzen, auch im Mix mit Standardverkehrspollern, zum Einsatz.

FAAC Polleranlagen

FAAC Polleranlagen

Jetzt lassen sich Gebäude oder auch historische wertvolle Viertel einer Kommune durch Poller recht gut absichern, aber wie sieht es mit den Zugängen für Rettung oder auch Straßen- bzw. Zustelldiensten aus.Funktioniert das alles mit elektronischen Zugängen und der Vergabe von Berechtigungen.

Thomas Vogel: Rettungsdienste und Feuerwehren bedienen sich spezieller Schließsysteme, um im Bedarfsfalleunabhängig Zugang u bekommen. Man kann sich das wie einen Zentralschlüssel vorstellen, der die Poller einer lokal definierten Anlage öffnen kann. Taxis bekommen in den meisten Fällen einen eigenen Handsender, um Poller über Funk zu öffnen. Zustelldienste hingegen können. Je nach Häufigkeit der Zustellung, auch temporäre Key-Cards oder Zugangscodes bekommen. Poller können aber auch über entsprechende Schnittstellen in zentrale Zutrittsverwaltungssysteme eingebunden werden. Durch Klingel, durch Sichtkontakt über Kameras oder Nummernschilderkennung kann z.B. von einem Hotel die Zufahrt für Gäste gewährt werden.

Ist das so ähnlich wie z. B. bei automatischen Garagentoren mit Funkauslösern.

FAAC-Geschäftsführer Thomas Vogel

FAAC-Geschäftsführer Thomas Vogel

Thoams Vogel: Ja, Funkwird üblicherweise auch bei Garagentoren und / oder Zufahrttoren und Schranken verwendet. Die Codierung ist natürlich von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Die Codierung von FAAC ist patentiert, so dass eine missbräuchliche Anwendung ausgeschlossen werden kann.

Wenn eine Gemeinde einen 300 Meter langen „Hauptplatz“ hat, der gleichzeitig auch verkehrsberuhigte Zone ist und auf dem mehrmals im Jahr lokale Veranstaltungen stattfinden, wie könnte der mit Pollern abgesichert werden.

Thomas Vogel: Hier bietet sich ideal ein Mix aus automatischen und fixen Pollern an. Währende der Veranstaltungszeit sichern sie die die Veranstaltungen gegenüber Kfz komplett ab. Außerhalb dieser Zeit können die automatischen Poller versenkt werden, so dass der Hauptplatz wieder weitestgehend freie Zufahrtbekommt. Gerade diese Art von öffentlichen Flächen können so ganz unterschiedlich und je nach Bedarf flexibel genutzt werden.

Die Gemeinde müüste dann nach den Vorgaben von FAAC die Fundamente fertigen, in die die Poller versenkt werden – oder macht FAAC das.

Thomas Vogel: Anfragen an FAAC werden von unserer Projektabteilung betreut und koordiniert. Von der Planung bis zur Fertigstellung. Wir arbeiten dabei von Anfang an sehr eng mit spezialisierten, meist direkt vor Ort ansässigen Vertriebspartnern, unseren Professionals, zusammen, um das Projekt bis zur Übergabe reibungslos umzusetzen. Als Hersteller übernehmen wir mit unserer Erfahrung und unserem Know-How eine koorsinierende und beratende Rolle. Unsere Professionals, zu erkennen an ihrem grünen Logo, agieren als Generalunternehmen und übernehmen den Einbau der Anlagen mit Inbetriebnahme und jährlicher Wartung. Je nachdem wie es gewünscht wird, übernimmt die Fundamenterstellung entweder der Vertriebspartner oder die Gemeinde lässt das Fundament über das eigene Bauamt nach unseren Vorgaben erstellen. Beim Thema Stromversorgung wird genauso vorgegangen.

Wie hoch ist der Schutzfaktor, wenn die Poller erst einmal stehen; Käme da ein mittlerer LKW durch.

FAAC Schrankenanlage. Fotos: FAAC GmbH

FAAC Schrankenanlage. Fotos: FAAC GmbH

Thomas Vogel: Unsere Hochsicherheitspoller sind nach internationalen Normen zertifiziert und stoppen z.B. einen 6,8 t schweren LKW mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Für die Zertifizierung wurden extra Crash-Tests in unabhängigen Instituten durchgeführt. Auf unserer Website www.zufahrtsysteme.com können unter der Rubrik „Poller“ diese Crash-Tests angesehen werden. Es ist aber ausschlaggebend, ob die innerstädtische Situation – z.B. Kreisverkehre, Verkehrsinseln usw. eine hohe Beschleunigung von Fahrzeugen ermöglicht. Dies und viele weitere Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, welche Poller für ein Projekt ausgewählt werden.

Im urbanen Gebiete kommt es durch die Enge relativ oft zu Parkschäden bzw. kleineren Blechschäden: Wie robust sind versenkbare Poller gegen solche Schäden? Oder muss man davon ausgehen, dass schon eine kleine Delle die Funktionsfähigkeit des Pollers beeinträchtigt.

Thomas Vogel: Poller sind schon sehr robust. Im Inneren bestehen sie Großteils aus Stahl. Die Hülle, also der sichtbare Zylinder kann aus lackiertem Stahl oder Edelstahl mit unterschiedlich dicken Wandstärken sein. Eine kleine Delle schränkt die Funktionsfähigkeit bei weitem nicht ein. Es wird lediglich der Zylinder verkratzt, was rein optisch nicht schön ist. Grundsätzlich können Sie aber davon ausgehen, dass, wenn ein Fahrzeug mit voller Wucht gegen einen Poller fährt, dieser nach dem Zusammenprall nicht mehr funktionstüchtig ist und repariert bzw. ersetzt werden muss.

Lässt sich ein Poller problemlos warten oder ist es für die Gemeinde ein großer Aufwand.

Thomas Vogel: Die Wartung unserer Poller ist sehr kostengünstig. So kann z.B. der Austausch der Hydraulik von nur einer Person durchgeführt werden, da nicht die gesamte Anlage herausgehoben werden muss. Reparaturen können sehr schnell durchgeführt werden. Zeit- und Personalaufwand und die damit verbunden Kosten halten sich in Grenzen. Dieses Merkmal unterscheidet unsere Produkte von anderen Herstellern.

Ganz generell: Wie kann eine Gemeinde die richtigen Plätze für Poller identifizieren? Oder gibt es noch vor Erstellung eines Angebots eine Begehung oder Beratung durch FAAC?

Thomas Vogel: Auch hier unterscheiden wir uns von anderen Herstellern. Unsere Projektberater stehen unseren Kunden von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite. Die Anforderungen des Kunden und insbesondere die Bedingungen vor Ort werden genau geprüft. Erst danach erfolgen Auswahl und Angebotserstellung in Zusammenarbeit mit unserem lokalen Vertriebspartner. Somit wird nichts vergessen und wie beraten von Anfang an die optimale Lösung.

Auf der „Perimeter Protection“ zeigt FAAC auch Schrankensysteme, die sich für eine individuelle Zufahrtsregulierung in industriellen, gewerblichen und privaten Bereichen anbieten. Das Zufahrts – Kontrollsystem OFFLINE V 2 ist eine kostengünstige Lösung zur effektiven Verwaltung von kleinen Parkflächen. Es arbeitet im Stand-Alone-Betrieb, ohne Vernetzung einzelner Systemkomponenten und lässt sich innerhalb kürzester Zeit direkt an der Bediensäule vor Ort in Betrieb nehmen.

Magnetic Autocontrol, ebenfalls ein Mitglied der FAAC-Familie, stellt auf der Perimeter Protection neueste Produktentwicklungen in den Bereichen Personensperren, Schrankensysteme und Terminals aus. Halle 12, Stand 12-420 und 12-422. www.faac.de